Ungenutzte Holzressourcen erschliessen

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In europäischen Wäldern steckt viel ungenutztes Potenzial. Das meiste davon ist in Wäldern vorhanden, die schätzungsweise 16 Millionen privaten Waldeigentümern gehören. Darüber hinaus verändern sich die Waldbesitzstrukturen. Die Zahl der auf dem Land ansässigen Waldeigentümer nimmt immer stärker ab. Damit sinkt auch deren Fähigkeit, ihre eigenen Wälder selbst aktiv zu bewirtschaften. Die neue Generation von Waldeigentümern lebt ein moderneres, urbanes Leben und verliert das Interesse am Grund und Boden oder setzt andere Prioritäten als die Holzproduktion.

Sozio-ökonomische und technische Barrieren

Die wichtigsten Herausforderungen hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse sind der demografische Wandel, die zunehmende Fragmentierung der Waldflächen und die unregelmäßigen Einnahmen der Eigentümer aus Holzverkäufen.

  • Die Holzproduktion hat für die Eigentümer nicht mehr die oberste Priorität und andere Nutzungsarten wie die Erholung oder der Naturschutz gewinnen an Bedeutung. Aus diesem Grund sind integrierte Ansätze für die Nutzung von Waldflächen erforderlich.
  • Bei den derzeitig geringfügigen oder unregelmäßigen Einnahmen aus der Waldbewirtschaftung sind neue Herangehensweisen notwendig, die wirtschaftlich rentable Lösungen liefern. Diese erfordern ein gemeinschaftliches Vorgehen bei der Waldbewirtschaftung.
  • Darüber hinaus brauchen Waldeigentümer und Interessengruppen anwendungsorientiertes forstliches Fachwissen.

Ökologische Barrieren

Nachhaltige Waldbewirtschaftung muss eine Vielzahl von Waldfunktionen sowie die Holzproduktion sicherstellen. Außerdem besteht ein wachsender gesellschaftlicher Bedarf an  Ökosystemdienstleistungen ohne direkten ökonomischen Bezug, wie der Bewahrung der biologischen Vielfalt und der Regulierung der Wasserqualität.

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